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17.03.2020 | Verfasst von Martin Samsel

Nicht nur unser privater, auch unser beruflicher Alltag wird sich in den nächsten Monaten fundamental anders gestalten. Auch unser Wirtschaftsgefüge wird sich verändern. Auf den ersten Blick werden unser Leben und unser unternehmerisches Handeln komplizierter. Wir müssen gewohnte Strukturen, Prozesse und Wege verändern.

Doch allein schon im Durchbrechen eingespielter Routinen liegen auch Chancen. Indem wir uns stärker auf das wirklich Wichtige konzentrieren. Mehr Zeit und Energie in die Aspekte investieren, die von strategischer und nachhaltiger Bedeutung sind, um dann zielgerichteter und gestärkt in die Zukunft zu gehen. Lassen wir die Krise zur neuen Routine werden, wird sie uns im Griff behalten.

Singapur oder Taiwan zeigen, was sie aus der SARS-Epidemie gelernt haben: Schnelligkeit im Handeln, Fokussierung auf Wirkungsstärke durch den zeitgemässen und barrierefreien Einsatz neuer Technologien und Transparenz in der Kommunikation. Kurz: die konsequente Umsetzung einer vorausschauenden Strategie und entsprechender Massnahmen. Mit dem Ergebnis einer aussergewöhnlich niedrigen Ansteckungsdynamik.

Der Blick über den Tellerrand legt einen Umstand offen, der im Menschsein genauso verankert ist wie in der Ökonomie: Krisen machen stärker. Wenn wir sie richtig nutzen. Auch, wenn es manchmal eine Weile brauchen mag, bis es sich so anfühlt.

Offenbar muss man eine Krise selbst erfahren, um aus ihr zu lernen. Jetzt trifft es uns und jetzt sind wir es, die lernen und Dinge verändern werden.

Lassen wir uns darauf ein. Denken wir alles neu. Wir haben ja keine andere Wahl.

Aber vor allem: bleibt gesund.